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Patientendaten auf einen Blick

Unterstützung durch die elektronische Patientenakte

Im Klinikalltag ist ein schneller Zugriff auf verlässliche Informationen entscheidend. Die elektronische Patientenakte (ePA) unterstützt seit dem letztem Jahr dabei, indem sie relevante Patientendaten zentral an einem Ort bündelt und den Austausch zwischen Ärzten erleichtert.

Was ist die elektronische Patientenakte?

Die ePA ist eine digitale Gesundheitsakte, in der wichtige medizinische Informationen wie Befunde, Arztbriefe oder Medikationspläne sicher und zentral gespeichert werden. Sie ist für alle gesetzlich Versicherten seit April 2025 zugänglich und kann von Ärzten seit Oktober 2025 aktiv genutzt werden, um dort sämtliche relevante Dokumente zu hinterlegen oder bei Bedarf herunterzuladen.

Ihre ePA: Zugriff und Kontrolle

Im letzten Jahr wurde die ePA für gesetzlich Versicherte automatisch eingerichtet, wenn kein Widerspruch durch Sie selbst erfolgte. Um auf Ihre eigene ePA zuzugreifen, benötigen Sie die entsprechende App Ihrer Krankenkasse. Patienten behalten dabei stets die volle Kontrolle: Sie können ihre Daten jederzeit einsehen und steuern, welche Ärzte oder Institutionen Zugriff darauf haben.

Vorteile für Patienten und medizinisches Personal

Die ePA bündelt alle relevanten Gesundheitsdaten an einem Ort. Das erleichtert medizinischem Personal den schnellen Überblick über Ihre Krankengeschichte und ermöglicht eine gezieltere, individuellere Behandlung. Gleichzeitig werden Doppeluntersuchungen vermieden und der Informationsaustausch zwischen Praxen und Kliniken verbessert. Zukünftig sind Erweiterungen der ePA geplant, z.B. die Aufnahme der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Auswirkungen auf den Klinikalltag

Mit dem Start der elektronischen Patientenakte ist der Arbeitsaufwand zunächst gestiegen, da technische Systeme eingeführt und neue Abläufe erlernt werden mussten. Langfristig wird jedoch eine spürbare Entlastung erwartet. So ist bspw. im Notfall ein schneller Zugriff auf Allergien, Medikationen, Vorerkrankungen und auch auf die Patientenverfügung möglich.

Datenschutz und Datensicherheit

Der Schutz sensibler Patientendaten hat bei uns höchste Priorität. Deshalb ist genau geregelt, wer auf welche Daten zugreifen darf. Alle Zugriffe werden zudem dokumentiert. So sorgen wir für Sicherheit und Nachvollziehbarkeit.

Autoren

Frau Saalfrank

Julia Oder

Projekt-/Risikomanagement (RMB)

Marco Buß

IT-Leiter

Weitere Informationen

Patientenhinweise

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